Im Zeitalter der vierten industriellen Revolution liegt der Fokus auf dem Menschen im Spannungsfeld der Digitalisierung. Der Monteur oder Handwerker wird in der neuen »Digitalen Baustelle« zunehmend mit kommunizierenden Werkzeugen und Ausrüstungen interagieren müssen. Er wird mit mobilen, digitalen Assistenzsystemen ausgestattet, mit denen er die reale und digitale Welt zur Lösung seiner Aufgaben kombinieren kann.

Dennoch werden weiterhin seine handwerklichen Fähig- und Fertigkeiten im Mittelpunkt stehen. Tablet, Smartphone, Datenbrille oder Datenhandschuh werden die Arbeit des Handwerkers oder Monteurs somit nicht ersetzen, sondern als arbeitserleichternde Werkzeuge mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten diverse Vorteile für den Baustellenprozess mit sich bringen.

Durch eine schrittweise Digitalisierung der Baustelle erhöht sich die Durchgängigkeit digitaler Prozessketten  – von »Digital Engineering« über »Digital Construction« bis hin zu »Digital Assessment«. Im Sinne von »Industrie 4.0« können somit wirtschaftliche, bauliche und sicherheitswirksame Potenziale gehoben werden.

Ein wichtiger Aspekt der Digitalen Baustelle ist die Verfolgung von Objekten auf der Baustelle, die mittels der Technologie des »Internets der Dinge« auf Baustellen Anwendung finden soll. Maßgeblicher Schwerpunkt ist die Konnektivität von Objekten. Diese sind dabei im weiteren Sinne bewegliche sowie statische Objekte.