FASA I

„Telematikgesteuerter Workflow in einem Kunden-Lieferanten-Netzwerk des verfahrenstechnischen Anlagenbaus“

Anfang des Jahres 1998 hat sich eine aus 6 Unternehmen bestehende Verbundprojektgemeinschaft auf den Weg gemacht, neue Formen der Partnerschaft im Anlagenbau und der erforderlichen IuK-Infrastrukturen zu erproben. Das Hauptziel des Projektes bestand in der Senkung der Anlagenerrichtungszeit um mindestens 30%.
Das Hauptziel des Projektes bestand in der Senkung der Anlagenerrichtungszeit um mindestens 30%. Dieses Einsparvolumen sollte insbesondere beim Engineeringaufwand, Änderungswesen, administrativen Tätigkeiten und den Transferaktivitäten erschlossen werden.

Folgende Ergebnisse konnten erreicht werden:

  • Entwicklung eines Partnerschaftskonzeptes für die unternehmensübergreifende Projektzusammenarbeit
  • Entwicklung eines Projekt-Informationsservers DIWES
  • Umsetzung gewerkespezifischer Datendurchgängigkeit von der 3D-Planung bis Fertigung (Digitale Kette)

Laufzeit: 1.1.98 bis 31.12.99

FASA II

„E-Businessfähigkeit für KMU´s des Maschinen- und Anlagenbaus“

Das Ziel des FASA II Projektes war es, Lieferanten der Maschinen- und Anlagenbaubranche E-Businessfähig zu machen, damit diese auf jegliche Art von Kundenanforderungen reagieren können. E-Businessfähigkeit erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und eröffnet neue Chancen. Des Weiteren sollte durch die E-Businessfähigkeit der Lieferanten eine interne Transparenz erreicht werden, welche unternehmensübergreifende effektivere und effiziente Geschäftsprozesse zur Folge hat.

„E-Businessfähigkeit umfasst die Unterstützung der Geschäftstätigkeit eines Unternehmen durch Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl intern als auch unternehmensübergreifend mit dem Ziel der durchgängigen Abbildung von Geschäftsprozessen, um Medienbrüche und Redundanzen zu vermeiden.“

Zur Zielerreichung wurden 5 Arbeitspakete abgegrenzt:

  • wissenschaftliche Begleitung und Funktionalitätenvergleich von elektronischen Marktplätzen
  • E-Projektmanagement
  • E-Instandhaltungsmanagement
  • E-Services
  • E-Customer Relationship Management

Ergebnisse: Erarbeitung eines E-Business-Leitfadens und die Entwicklung von Umsetzungskonzepten zu folgenden Themen:

  • elektronische Marktplätze
  • E-Instandhaltungsmanagement
  • E-Projektmanagement
  • E-Customer Relationship Management
  • Entwicklung eines Leitfadens zur Erreichung der E-Businessfähigkeit von KMU´s

Laufzeit: 1.4.2001 bis 31.12.2002

Partner: Weber Rohrleitungsbau Merseburg GmbH, MCE VOEST VEA GmbH, Stahlbau Magdeburg GmbH , Fraunhofer IFF

FASA III

„Dienstleistungskonnektor für das kooperative Angebotsmanagement des verfahrenstechnischen Anlagenbaus“

KMU aus dem Dienstleistungs- und Zuliefererbereich mussten auf die zunehmende Forderung der Kunden, ein möglichst breites Leistungsspektrum „aus einer Hand“ anzubieten, reagieren können.

Für KMU bot sich die Möglichkeit der Bildung von Collaborative Business Kooperationen. Das sind virtuelle und temporär bestehende Kooperationen, die durch eine flexible Infrastruktur ausgezeichnet sind, um sich möglichst schnell auf eine vorher nicht bekannte Anzahl von Partnern einzustellen.

Ziel des Vorhabens war es deshalb, durch geeignete Forschungs- und Umsetzungsmaßnahmen die organisatorischen und technischen Mittel zu schaffen, die es KMU des Anlagenbaus in Sachsen-Anhalt ermöglichen, sich zu Collaborative Business Kooperationen zusammenzuschließen und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem durch Konzentration gekennzeichneten Umfeld zu stärken.

Zur Erreichung des Projektziels sollten die folgenden Teilziele erreicht werden:

  • Erarbeitung eines Collaborative Business Kooperationskonzepts
  • Entwicklung einer technischen Darstellung von anlagenbaubezogenen Leistungsverzeichnissen
  • Schaffung eines Dienstleistungskonnektors

Im Laufe des Projektes wurden mit den Kooperationspartnern unternehmensspezifische Leistungsverzeichnisse erarbeitet und am Ende die Kooperationssoftware „Dienstleistungskonnektor“ entwickelt. Dieser zeichnet sich durch die folgenden Punkte aus:

  • Transparenz der Leistungsverzeichnisse
  • Vereinfachung der Angebotserstellung durch die halbautomatische Generierung von kundenspezifischen Angebotsvorschlägen
  • Verkürzung der Angebotsbearbeitungszeiten
  • Verringerung des Risikos bei kurzfristigen Preis-/ (Nach-) Verhandlungen
  • Erhöhung der Qualität und Quantität in der Phase der Angebotserstellung
  • Erhöhung der Kundenbindung
  • Fähigkeit zur Bildung von virtuellen ad hoc Kooperationen

Laufzeit des Projekts: 1.5.03 bis 31.5.05

Partner: Fraunhofer IFF, Eudemonia Solutions AG, TÜV Nord MPA GmbH & Co. KG, DOW Olefinverbund GmbH, SKL Engineering & Contracting GmbH Magdeburg, Lindner Juch Isoliertechnik & Industrieservice GmbH, Weber Rohrleitungsbau GmbH, BEA Elektrotechnik und Automation Technische Dienste Lausitz GmbH

Geothermie Baukasten

Geothermie-Baukasten

Ziel des NEMO-Projektes war die Entwicklung eines Geothermie-Baukastens für die Planung und den Bau von Geothermie-Anlagen. Das Netzwerk arbeitete daran Full Service über den gesamten Lebenszyklus einer Geothermie-Anlage von der Vorplanung über die Detailplanung bis hin zur Umsetzung anzubieten.

Im Rahmen des Projektes fand am 23.06.09 die Zukunftswerkstatt „Tiefengeothermie“ zum Thema „Erfahrungen und Herausfor-derungen für die Geothermieanlagenbauer“ in Magdeburg statt.

Auf der Veranstaltung referierten Dr. Erwin Knapek zu den Erfahrungen in Unterhaching, Hans-Jürgen Friedrich vom VKTA Rossendorf e.V. zu Korrosions- und Scalingeffekten bei geothermischen Anlagen und Dr. Hans Förster, IFM Magdeburg zu einem neuen geothermischen Kraftprozess.

Folgende Erfolge konnte das Projekt verzeichnen:

  • 24-seitige Produktbroschüre erarbeitet
  • Ausstellung Geothermie-Baukasten und Vortrag Frau Urbansky auf Eröffnungsveranstaltung Cluster „Regenerative Energien Sachsen-Anhalt“ 11.02.2009, IFF Magdeburg
  • Veröffentlichung in GtE 2/2009: „Effiziente Erzeugung von elektrischer Energie aus geothermischer Tiefenwärme“ (Dr.-Ing. H. Förster)
  • Veröffentlichung Kältetechnik Okt. 2009: „Effizienzsprung für die absorptive Kälteerzeugung zwischen 0 und -30 °C“ (Dr.-Ing. H. Förster)
  • Entwicklung eines kooperativen Geschäftsprozesses für das Netzwerk Geothermie-Baukasten, Bachelorarbeit Annika Pache
  • Konzeptionierung „VR-Konfigurator für das Basicengineering von Geothermieanlagen“ Bachelorarbeit Patrick Schliemann
  • Entwicklung eines „Wirtschaftlichkeitsberechnungsmodell für Geothermieanlagen“, Bachelorarbeit Hagen Fehse
  • Gespräch zu Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt, Blankenburg

Laufzeit des Projekts: 1.1.2008 bis 31.12.2010

Partner: DrillTec GUT GmbH, Köthen Energie GmbH, MAT Maschinen- und Anlagentechnik GmbH Magdeburg, DSD Streicher Rohrtechnik GmbH, BLM Gesellschaft für Bohrlochmessungen mbH, PAR Planung für Anlagen- und Rohrleitungsbau GmbH & Co. KG, Geophysik GGD mbH, oddesse Pumpen- und Motorenfabrik GmbH, IBL – Ingenieurgesellschaft mbH, TU Darmstadt, Fraunhofer IFF