Veranstaltungshinweise

Leider müssen angesichts der derzeitigen Situation viele interessante Veranstaltungen abgesagt und verschoben werden. Dazu zählen auch die in Zusammenarbeit des FASA e.V. und des Fraunhofer IFF für Juni geplante Fachtagung „Anlagenbau der Zukunft“ sowie der Arbeitskreis „Kooperation im Anlagenbau“. Nach derzeitigem Stand wird der Industriearbeitskreis „Kooperation im Anlagenbau“ am 5. November 2020 stattfinden. Die Fachtagung „Anlagenbau der Zukunft“ muss leider auf nächstes Jahr verschoben werden und findet voraussichtlich im Juni 2021 statt.Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen folgen und werden auch hier im Newsletter und auf den unten angegebenen Veranstaltungsseiten kommuniziert.

Fachtagung „Anlagenbau der Zukunft“

Industriearbeitskreis „Kooperation im Anlagenbau“

Lieferkettengesetz vorerst gestoppt

Bundeskanzlerin Merkel hat die für deutsche mittelständige Unternehmen nachteiligen Entwürfe für ein Lieferkettengesetz vorerst gestoppt. Die Pläne des Bundesentwicklungsministers Gerd Müller (CSU) sowie des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil sehen vor, dass Unternehmen ihre Zulieferer im Ausland stärker, sogar vor Ort, kontrollieren zu müssen. Deutsche Rechtsvorschriften müssten auch durch die Zulieferer im Ausland eingehalten werden und wenn nötig, können deutsche Unternehmen für Verstöße haftbar gemacht werden. Mit dem Hinweis auf die derzeitige Krise durch das Corona-Virus liegen die Pläne, gegen die der Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) schon lange Stellung bezieht, nun auf Eis.

Quelle: Informationsmail des BVMW Presseteams vom 16. März 2020

VCI und ADKA stellen gemeinsam die Notfallversorgung mit Desinfektionsmitteln sicher

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) wollen durch eine gemeinsame Aktion die Notfallversorgung deutscher Krankenhäuser mit Desinfektionsmitteln sicherstellen. Dazu werden diese Woche voraussichtlich 700 t Ethanol und 35.000 l Wasserstoffperoxid sowie über 12.000 l Glyzerin als Komponenten für Händedesinfektionsmittel von Mitgliedsunternehmen produziert. Diese werden dann in Absprache mit dem ADKA an 370 an Krankenhäuser angegliederte Apotheken geliefert, welche die Desinfektionsmittel endkonfektionieren. Das Vorgehen wurde eng mit dem Krisenstab der Bundesregierung abgestimmt.

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Lohnfortzahlung in der gegenwärtigen Situation durch Corona

Die derzeitige Situation schafft Verunsicherung bei vielen Arbeitgebern, wie mit der Lohnfortzahlung verfahren werden soll. Einige Situationen wollen wir hier kurz vorstellen:

Der Arbeitnehmer bleibt aus Angst vor einer Infektion auf dem Arbeitsweg zuhause: In diesem Falle verliert er den Vergütungsanspruch, denn er trägt gemäß § 326 Abs. 1 BGB das Wegerisiko.

Arbeitsausfall durch Auftrags- oder Rohstoffmangel: Hier trägt der Arbeitgeber das Wirtschaftsrisiko und muss das Arbeitsentgelt trotzdem weiterzahlen. Ein Ausgleich über Kurzarbeit ist in solchen Fällen aber möglich.

Verdacht einer Ansteckung mit Corona: Hier besteht ein Entschädigungsanspruch infolge des Beschäftigungsverbotes nach § 56 Abs. 1 IfSG. Danach wird derjenige, wer als Ausscheider einer Infektion, als Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne des § 31 Satz 2 IfSG einem Verbot der Ausübung seiner Arbeitstätigkeit unterliegt, vom Staat entschädigt.

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Neuauflage der Richtlinie „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Neuauflage der Richtlinie „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstands (ZIM)“ am 17.März 2020 veröffentlicht. Die Richtlinie ist somit in Kraft getreten und gilt vorbehaltlich bis zum 31. Dezember 2014. Gefördert werden Projekte der Forschung und Entwicklung in Form von Einzelprojekten, Kooperationsprojekten oder Netzwerken. Die Ausschreibung der Projektträgerschaft für die neue ZIM-Richtlinie ist weit fortgeschritten und war für das erste Quartal 2020 geplant. Angesichts der mit dem Corona-Virus in Verbindung stehenden Herausforderungen wird hier aktuell nur mit geringen Verzögerungen gerechnet. Danach ist eine Antragstellung unter den aktualisierten ZIM-Förderbedingungen möglich. Förderanträge auf Grundlage der alten ZIM-Richtlinie, die bis 31. Dezember 2019 eingegangen sind, werden direkt weiter von den bisherigen Projektträgern bearbeitet.

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Kredite der KfW

Im Rahmen der Corona-Hilfe bietet die KfW-Bank mit einem Sonderprogramm Unterstützung für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler an. Wenn Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel bei Ihrer Bank beantragen, übernimmt die KfW einen Teil des Risikos. Damit erhöhen sich die Chancen für eine Bewilligung des Kredits.

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