11. Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft« am 9. und 10. Juni 2021, Online

Der »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft« ist Thema der Tagung, zu der das Fraunhofer IFF Magdeburg, die VDMA-Landesverbände Nordost/Sachsen-Thüringen, der VCI Nordost und der FASA e. V. (Zweckverband zur Förderung des Maschinen- und Anlagenbaus Sachsen-Anhalt) alle zwei Jahre einladen. Ziel der Tagung ist es, einem breiten Fachpublikum aus Wirtschaft und Wissenschaft ein Forum zu bieten, auf dem anwendungsbereite Lösungen vorgestellt und neue Anwendungsfelder aufgezeigt werden.

Die 11. Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft« dokumentiert zum elften Mal den Weg des Anlagenbaus hin zur Digitalisierung. Damit ist die Anlagenbautagung die etablierte Plattform zum Thema »Anlagenbau 4.0« in Mitteldeutschland für Apparatebauer, Anlagenbetreiber sowie deren Dienstleister.

Die Prozessindustrie benötigt im Zeitalter von Industrie 4.0 nicht nur vorzeigefähige Praxisbeispiele für die Möglichkeiten der Digitalisierung und Vernetzung in Planung und Betrieb, sondern auch innovative Geschäftsmodelle. Immer mehr Unternehmen der Branche erstellen digitale Zwillinge ihrer Anlagen. Mobile Endgeräte werden in der Instandhaltungsunterstützung oder auf der Baustelle eingesetzt. IT-Plattformen werden zum Zusammenführen von Daten genutzt, welche mit modernen Algorithmen analysiert werden, um Prozesse effizienter zu gestalten. Wie kann die Forschung mit Konzepten und Technologien Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen und Wege aufzeigen, wie Industrie 4.0 schnell und bedarfsgerecht in der Prozessindustrie umgesetzt wird? Wie nutzt Ihr Unternehmen die Möglichkeiten der Digitalisierung und Vernetzung?

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Leitthema: »Anlagenbau 4.0 – von der Planung bis zum Betrieb«

Diskutieren Sie mit Experten aus der Wirtschaft und Wissenschaft über innovative Lösungen, neue Methoden und Best-Practice-Beispiele aus der Praxis zu folgenden Schwerpunkten:

Session 0: Impulsvorträge
Session 1: Vernetzung und Integration über den Anlagenlebenszyklus- der Digitale Zwilling
Session 2: MODAB – Modularer Anlagenbau: Ein Paradigmenwechsel in der Prozessindustrie
Session 3: Smart Services für den Industriepark – Smart Assets
Session 4: Smart Maintenance – Datenanalyse, Prognose, KI, Assistenz

Hier geht es zum Programm 11. Tagung „Anlagenbau und -betrieb der Zukunft“

 

34. IAK „Kooperation im Anlagenbau“

Am 08. Juni 2021 veranstaltet das Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -Automatisierung IFF, Magdeburg den 34. Industriearbeitskreis „Kooperation im Anlagenbau“.

Das Leitthema in diesem Jahr ist „Der Digitale Zwilling in der Prozessindustrie – Methoden, Lösungsansätze und Erfahrungen“.

Teilnehmer haben die Möglichkeit mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft den Stand des digitalen Zwillings in Deutschland zu diskutieren und sich über Potenziale, Erfahrungen oder möglichen Anwendungsmethoden auszutauschen.

Die Referenten stellen verschiedene Lösungsansätze vor, welche den fachlichen Austausch anregen sollen.

 

Die Veranstaltung wird von 09.30 – 16.30 Uhr als Online-Veranstaltung über MS-Teams stattfinden.

Anmeldungen können bis zum 28. Mai 2021 per Fax +49 391 4090-93-321 oder per Mail an luisa.carlotta.staack@iff.fraunhofer.de vorgenommen werden.

 

Unter dem folgenden Link finden Sie den Flyer der Veranstaltung mit weiteren Informationen zu dem Programm, den spannenden Vorträgen sowie weiteren Informationen zu den Anmeldemodalitäten.

Flyer 34. IAK „Kooperation im Anlagenbau“

Konsortium plant erste kommerzielle Anlage für wasserstoffbasierten erneuerbaren Flugkraftstoff

Das Norsk e-Fuel AS, ein europäisches Industriekonsortium mit Sitz in Oslo, kündigte an, mit diesem Projekt die umfangreichen erneuerbaren Stromressourcen Norwegens zu nutzen, um die Power-to-Liquid-Technologie für den europäischen Markt zu industrialisieren. Mitglieder des Joint Ventures sind Sunfire, Climeworks, Paul Wurth und Valinor. Der Kraftstoff soll vor allem in der Luftfahrt die CO2-Emissionen verringern. Die erste Anlage mit einer Kapazität von 10 Millionen Liter Treibstoff pro Jahr soll 2023 in Betrieb gehen und ihre Produktion auf 100 Millionen Liter bis 2026 steigern. Der Standort der Anlage wird im Industriepark Herøya liegen, Standorte für weitere Anlagen im ganzen Land sind schon identifiziert.

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DOMO stellt die Produktion von biaxial orientierter PA-Folien (BOPA) in Leuna ein

Aufgrund der permanenten weltweiten Überkapazität an Nylonfolien hat DOMO Chemicals beschlossen, seine dritte Linie von BOPA in Leuna zu schließen. Weitere Betriebe am Standort Leuna sind nicht betroffen, der Polyamid-6-Chemiestandort wird aufrechterhalten und entwickelt kontinuierlich nachhaltige und innovative Lösungen für EP und andere Schlüsselindustrien weltweit, so das Unternehmen.

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Evety: gemeinsames Unternehmen von OGE, TÜV SÜD und Horváth unterstützt bei Lösungen für die Anwendung von Wasserstofftechnologien

Die Partner Horváth, mit Erfahrung in Unternehmenssteuerung und Entwicklung von Geschäftsmodellen, TÜV Süd als Experte für Sicherheit von Wasserstoffsystemen und OGE als Experten für den Bau und Betrieb von Gasnetzen, wollen grünen Wasserstoff für die Wirtschaft in Deutschland erschließen. Gemeinsam können technisch und wirtschaftlich umsetzbare H2-Konzepte erarbeitet werden und Unternehmen bei der Projektentwicklung und –umsetzung bis hin zur Inbetriebnahme begleitet werden. Ein erster Standort des Unternehmens wird in Essen aufgebaut, ein weiterer folgt Ende des Jahres in München.

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Evonik baut mit Partner Siemens ein weiteres hocheffizientes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk im Chemiepark Marl

Dieses und ein weiteres neues Kraftwerk sollen schon 2022 in Betrieb gehen und beenden damit die Strom- und Dampferzeugung auf Basis von Steinkohle bei Evonik. Evonik will seine Treibhaus-Emissionen bis 2025 halbieren. Die beiden neuen Anlagen haben einen Gesamtnutzungsgrad von über 90 Prozent, erbringen eine Leistung von bis zu 270 Megawatt Strom (dem Bedarf von ungefähr 750.000 Haushalten) und können bis zu 660 Tonnen Dampf pro Stunde erzeugen. Damit stellen sie eine Versorgung des gesamten Chemieparks auch bei einem Stromausfall sicher. Darüber hinaus kann die flexible Laststeuerung dazu beitragen, Schwankungen im Stromnetz durch erneuerbare Energien auszugleichen.

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