»Partnernetzwerk Wirtschaft 4.0«

Partnernetzwerk »Wirtschaft 4.0« in Sachsen-Anhalt

Mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung hat der FASA e.V. (Zweckverband zur Förderung des Maschinen- und Anlagenbaus e.V.) gemeinsam mit KAT (Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung) das Partnernetzwerk »Wirtschaft 4.0« Anfang 2017 gestartet. Ziel ist die nachhaltige Bündelung der regionalen Aktivitäten im Bereich der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Verbreitung technologischer Neuentwicklungen.

Leitstelle »Wirtschaft 4.0«

Die Notwendigkeit der Errichtung des beschriebenen Partnernetzwerkes »Wirtschaft 4.0« ergibt sich einerseits aus dem gestiegenen Bedarf an Unterstützung und andererseits aus dem umfangreichen Themenspektrum im Bereich der Digitalisierung. Neben den allgemeinen Trends und Entwicklungen müssen vor allem auch die vorhandenen und regionalen Kompetenzen in Sachsen-Anhalt zur fachlichen Unterstützung der Unternehmen berücksichtigt und regelmäßig aktualisiert werden.

Ziele der Leitstelle

  1. Nachhaltige Bündelung der regionalen Aktivitäten im Bereich der Digitalen Wirtschaft und Gesellschaft
  2. Schaffung von verbesserten Voraussetzungen für die Digitalisierung in den Unternehmen; flächenhafte Verbreitung des Internets und damit verbundener Technologien und Standards
  3. Ermittlung am Markt vorhandener Lösungen bzw. Anbieter und unabhängige Auswahl für die Bedürfnisse der regionalen Unternehmen
  4. Verbreitung technologischer Neuentwicklungen, die z. B. durch geförderte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben entstanden sind
  5. Bekanntmachung und Vernetzung der regionalen Dienstleister und ihrer Kompetenzentwicklung mit KMU und Handwerk
  6. Enge Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum »Mittelstand 4.0« und Unterstützung dessen Arbeit, sofern eine Zuschlagserteilung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erfolgt.

Die Leitstelle »Wirtschaft 4.0« agiert branchen- und technologieoffen.

Wettbewerbsneutrale Maßnahmen

  • Bündelung und Koordinierung von Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen (Schulungen, Veranstaltungen), die von den gewerblichen Kammern sowie Forschung- und Entwicklungseinrichtungen angeboten werden
  • Vermittlung von spezifischen Unternehmensanfragen an potenzielle Kompetenzträger
  • Projektanbahnung und -organisation zur Umsetzung der Digitalen Wirtschaft 4.0 für
    • neue Produkte,
    • neue Geschäftsmodelle oder/und
    • effiziente Produktionsprozesse

Strategisches Ziel ist es, alle Potentiale der Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen wie z. B. Studenten und Absolventen, Hochschullehrer und Mitarbeiter, Technik und Ressourcen für Aktivitäten zur Umsetzung der Digitalen Wirtschaft in Sachsen-Anhalt nutzbar zu machen.

Die vorgesehene Struktur der Kooperation ist im nachfolgenden Schaubild zusammengefasst.

Kontakt

ZPVP GmbH Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozeßinnovation GmbH
Sandtorstr. 23
39106 Magdeburg

Sigrid Salzer Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) MA
Projektleiterin
+49 391 54486-219
sigrid.salzer@exfa.de

 

Weiterführende Links:
www.lsa-partnernetzwerk.de
www.kat-kompetenznetzwerk.de
www.exfa.de

»Industrie 4.0 – Digitale Baustelle«

Im Zeitalter der vierten industriellen Revolution liegt der Fokus auf dem Menschen im Spannungsfeld der Digitalisierung. Der Monteur oder Handwerker wird in der neuen »Digitalen Baustelle« zunehmend mit kommunizierenden Werkzeugen und Ausrüstungen interagieren müssen. Er wird mit mobilen, digitalen Assistenzsystemen ausgestattet, mit denen er die reale und digitale Welt zur Lösung seiner Aufgaben kombinieren kann.

Dennoch werden weiterhin seine handwerklichen Fähig- und Fertigkeiten im Mittelpunkt stehen. Tablet, Smartphone, Datenbrille oder Datenhandschuh werden die Arbeit des Handwerkers oder Monteurs somit nicht ersetzen, sondern als arbeitserleichternde Werkzeuge mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten diverse Vorteile für den Baustellenprozess mit sich bringen.

Durch eine schrittweise Digitalisierung der Baustelle erhöht sich die Durchgängigkeit digitaler Prozessketten  – von »Digital Engineering« über »Digital Construction« bis hin zu »Digital Assessment«. Im Sinne von »Industrie 4.0« können somit wirtschaftliche, bauliche und sicherheitswirksame Potenziale gehoben werden.

Ein wichtiger Aspekt der Digitalen Baustelle ist die Verfolgung von Objekten auf der Baustelle, die mittels der Technologie des »Internets der Dinge« auf Baustellen Anwendung finden soll. Maßgeblicher Schwerpunkt ist die Konnektivität von Objekten. Diese sind dabei im weiteren Sinne bewegliche sowie statische Objekte.

Mit dem Standortinformationssystem des Fraunhofer IFF können Sie sich schon am Rechner bei einem Virtuellen Rundgang einen umfassenden Überblick über Ihre Baustelle verschaffen. Sehen Sie hier ein Beispiel.